Ziele und Nutzen von Reporting Design

 

70% der menschlichen Wahrnehmung konzentriert sich auf die visuelle Wahrnehmung (das Sehen). Die exzellent ausgeprägte Fähigkeit unseres Gehirns, visuell aufbereitete Informationen wahrzunehmen und gleichzeitig zu verarbeiten, ist der Grund warum „Verstehen“ und „Sehen“ oft synonym verwendet werden. Der visuelle Sinn ist evolutionsbedingt dazu veranlagt Trends und Zusammenhänge im Reporting ohne großen Aufwand zu identifizieren.

 

Schon heute hat Reporting Design aus diesem Grund in Unternehmen sehr hohe und steigende Bedeutung. Reporting Design zielt darauf ab, Informationen im internen und externen Berichtswesen so darzustellen, dass diese verständlicher und klarer werden.

 

Die Berichte müssen so gestaltet und präsentiert werden, dass wichtige Zusammenhänge aus dem kontinuierlich wachsendem Datenmaterial identifizieren werden können. Darauf aufbauend können Entscheidungen und Handlungen abgeleitet werden.

Unterstützung

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Heterogenität externer Berichtserstattung

Heterogenität externer Berichtserstattung

Das Bewusstsein der Führungskräfte für diesen Themenkomplex wächst kontinuierlich. Allerdings kommt immer wieder, sowohl bei Berichtserstellern als auch -empfängern, große Unzufriedenheit in diesem Zusammenhang auf. Diese hängt mit dem stetig steigenden Arbeitsaufwand der aktuellen Berichtspraxis und dem trotzdem unbefriedigenden Ergebnis zusammen. Berichtsempfänger werden mit einem immer komplexer und volatiler werdenden Marktumfeld konfrontiert. Als Konsequenz steigt die Anzahl der vermeidlich als entscheidungsrelevant geltender Informationen. Die Herausforderung der steigenden Fülle sowie Unterschiedlichkeit an zu verarbeitenden Informationen, wird unter dem Überbegriff „Big Data“ zusammengefasst. Diese Entwicklung wirkt sich auf das Berichtswesen durch länger werdende Berichte, eine steigende Anzahl an Ad-hoc-Auswertungen sowie bedingte Inkonsistenzen und ein Fehlen von Standards in der Darstellung aus. Reporting Design ist ein Mittel um genau diesen nachteiligen Änderungen entgegen zu wirken. Es soll dabei unterstützen, mehr Informationen in einer kürzeren Zeit zu verarbeiten und dadurch die Qualität des Berichtswesens für die Entscheidungsträger zu erhöhen.


Generelle Reporting-Design-Standards bilden eine wichtige Grundlage jeder Verbesserung der Informationsvisualisierung. Um ein optimales und damit wahrnehmungsoptimiertes Ergebnis zu erzielen, sind zudem die Berücksichtigung unternehmensspezifischer Besonderheiten sowie interkultureller und interpersoneller Wahrnehmungsunterschiede von entscheidender Bedeutung.

True and Fair View

Ein einheitliches und vor allem gut verständliches Reporting Design ist enorm wichtig, da sonst falsche Darstellungen Entscheidungsträger leicht zu Fehlinterpretationen verleiten können.


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Reporting Design in Theorie und Praxis

Durch eine einheitliche und regelbasierte sowie dokumentierte Vorgehensweise (fest-gelegt in Handbuch oder Guideline) fördert man Lerneffekte und baut Vertrauen in das Reporting auf.


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Forschungsbereich Controlling

Das Forschungsteam der FH Oberösterreich mit Schwerpunkt Controlling prüft wissenschaftlich die Grundsätze für ein wahrnehmungsoptimiertes Reporting Design mittels Eye Tracking.


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