Gestaltung von Reports

 

Aus den bisherigen Forschungsarbeiten lassen sich Gestaltungsprinzipien ableiten, die im Folgenden auszugsweise dargestellt werden. Informationen sollten möglichst klar und einfach abgebildet werden. Neben zentralen Empfehlungen wie z.B. keine Sekundärachsen oder 3D-Effekte zu verwenden, geht es vor allem darum, die Information ohne „Dekoration“ in den Mittelpunkt zu rücken, um damit die Wahrnehmung effizienter zu gestalten. Ziel ist es, den sogenannten Non-Data Ink (alles, was nicht direkt mit der Informationsübermittlung zusammenhängt wie z.B. Hintergrundmuster, Schatten, Achsen und Gitternetzlinien, trotz vorhandener direkter Wertebeschriftung) zu vermeiden. Die hier auszugsweise beschriebenen Regeln zur Gestaltung einzelner Diagrammtypen (GWORD Grundsätze wahrnehmungsoptimierten Reporting Designs) erweisen sich als personenunabhängige Empfehlungen und steigern damit die Effektivität und die Effizienz aller Entscheidungsträger. Gleichzeitig gilt es im Speziellen auch daten- und personenbezogene Unterschiede im Hinblick auf die Auswahl des passenden Visualisierungstyps zu berücksichtigen, die durch Eye Tracking-Analysen sichtbar gemacht werden können. Erst damit gelingt es, die optimale Unternehmenslösung zu erreichen.

Unsere wichtigsten Grundsätze wahrnehmungsoptimierten Reportings (GWORD) für Sie im Überblick

Gestaltung von Reports

Einfachheit und Klarheit
Konkrete Richtlinien zur Ausgestaltung von Diagrammen, um Informationen verständlicher darzustellen.

 

Passender Visualisierungstyp
Bestimmung durch zentrale Information bzw. Aufgabe, welche durch unternehmens- und personenspezifische Faktoren beeinflusst wird.

 

Standardisierung
Nutzung der Information über Langzeitgedächtnis